Im
dritten und letzten Teil der Serie zum Thema Rumpftraining zeige ich drei
Übungen aus der Kategorie der Anti-Rotations-Übungen. Also Übungen, bei denen
der Rumpf die Aufgabe hat, Rotation gegen eine von außen einwirkende Last zu
verhindern. Diese Funktion ist sowohl für Sportler aus Rotationssportarten, als
auch für den normalen Alltag wichtig. Die Lendenwirbelsäule ist nur für einen sehr
eingeschränkten Grad an Rotation ausgelegt (ca. 5°). Wird diese immer wieder an
den Anschlag gebracht, entstehen schnell Rückenprobleme. Eine gut stabilisierende
Rumpfmuskulatur ist hier der beste Schutz.Montag, 28. September 2015
Training für einen stabilen Rumpf Teil 3
Im
dritten und letzten Teil der Serie zum Thema Rumpftraining zeige ich drei
Übungen aus der Kategorie der Anti-Rotations-Übungen. Also Übungen, bei denen
der Rumpf die Aufgabe hat, Rotation gegen eine von außen einwirkende Last zu
verhindern. Diese Funktion ist sowohl für Sportler aus Rotationssportarten, als
auch für den normalen Alltag wichtig. Die Lendenwirbelsäule ist nur für einen sehr
eingeschränkten Grad an Rotation ausgelegt (ca. 5°). Wird diese immer wieder an
den Anschlag gebracht, entstehen schnell Rückenprobleme. Eine gut stabilisierende
Rumpfmuskulatur ist hier der beste Schutz.Donnerstag, 27. August 2015
Training für einen stabilen Rumpf Teil 2
Nach
dem allgemeinen Überblick zum Training des Rumpfes in Teil 1 schauen wir uns
dieses Mal einige der Übungen genauer an, die wir regelmäßig in unseren
Trainingsprogrammen bei STEMP Performance verwenden. Ich behandle in diesem Teil Übungen, die eine
Überstreckung der Wirbelsäule (Extension) verhindern bzw. aktiv einen gewissen
Grad an Beugung (Flexion) erzeugen.
Freitag, 31. Juli 2015
Training für einen stabilen Rumpf
Rumpftraining
(Coretraining) ist eines der großen Schlagworte der letzten Jahre in der
Fitnessindustrie. Leider wird bei diesen Trendthemen auch schnell über das
Ziel hinausgeschossen. Wer einigen Werbeslogans Glauben schenken will, findet
im Coretraining die Lösung aller seiner körperlichen Probleme. So werden zum
Teil die verrücktesten Übungen und Geräte entwickelt und vermarktet, um auf den
Zug mit aufzuspringen. Rumpftraining ist sicher nicht das Wundermittel für alle
körperlichen Probleme. Es ist wie so oft nur ein Teil des Puzzles. Das Training
der Rumpfmuskulatur gehört für mich zu einem ausgewogenen Trainingsprogramm aber
selbstverständlich dazu. Allein durch Grundübungen, wie Kreuzheben und
Kniebeugen, wird die Rumpfmuskulatur meiner Meinung nach nicht ausreichend
trainiert, auch wenn sie dabei unbestritten involviert ist. Dass Rumpftraining auch
nicht nur ein Aneinanderreihen verschiedener Bauchübungen ist, versuche ich hier
zu erklären. Daher beginne ich an dieser Stelle eine Serie, in der ich mit dem
ersten Teil eine kurze Einführung und Übersicht zum Thema Rumpftraining gebe.
In den folgenden Artikeln werde ich dann verschiedene Übungen zeigen und
erklären, die ich aktuell in meinen Trainingsprogrammen verwende.
Dienstag, 30. Juni 2015
Ernährungsmythen aufgedeckt – Die Wahrheit über Fett
Fett galt lange Zeit als der Dickmacher schlechthin und wurde außerdem für viele Zivilisationserkrankungen verantwortlich gemacht. Wie immer mehr Studien in den letzten Jahren aber zeigen, ist der schlechte Ruf, der Fett anhängt, übertrieben und in vielen Fällen auch unbegründet. Ist Fett also schädlich für uns? Gibt es gutes und böses Fett? Und macht uns Fett in der Nahrung fett? Diese Fragen behandle ich in diesem Artikel.
Freitag, 29. Mai 2015
Rehabilitieren von Beinbeugerverletzungen
Verletzungen
der Beinbeugemuskulatur (ischiocrurale Muskulatur; umgangssprachlich wird oft auch
das englische Wort Hamstrings verwendet) gehören zu den häufigeren Verletzungen
bei Leistungssportlern, die in ihrer Sportart Sprinten, Springen oder andere
schnellkräftige Bewegungen aus den Beinen ausführen müssen. Athleten, die
einmal mit den Beinbeugern Probleme hatten, bekommen diese teilweise nur schwer
in den Griff und laborieren immer wieder an Verletzungen in diesem Bereich
herum.
Aus
diesem Grund zeige ich in diesem Beitrag einige Strategien und Übungen, mit
denen wir die Rehabilitation von Beinbeugerverletzungen unterstützen können.
Donnerstag, 30. April 2015
Zu wenig Zeit zum Trainieren?
Wenn
ich die häufigste Begründung nennen sollte, warum Menschen nicht trainieren,
dann ist es ohne lange nachzudenken diese:
„Ich
würde ja gerne trainieren, aber ich habe einfach zu wenig Zeit!“
Nachdem
zu wenig Zeit haben wohl ein immer größer werdendes Phänomen in unserer
Gesellschaft darstellt, will ich ein paar Strategien aufzeigen, wie man trotz vollem
Zeitplan das Training in seinem Alltag unterbringen und die vorhandene
Trainingszeit effizienter nutzen kann.
Dienstag, 31. März 2015
Richtiger Umgang mit Verletzungen aus der Sicht des Trainers
Verletzungen sind leider ein fester Bestandteil im Leistungssport. Dies können Verletzungen aufgrund von Überlastung genauso wie Verletzungen durch ein einmaliges Trauma sein.
In jedem Fall stellt eine Verletzung eine Herausforderung für den Verein, die Trainer und vor allem für den betroffenen Athleten dar. Genau darum geht es in diesem Artikel. Ich gehe nicht auf spezifische Verletzungen ein, sondern möchte allgemein einige wichtige Punkte behandeln und Tipps geben, wie man am besten mit Verletzungen umgeht und den verletzten Athleten bestmöglich unterstützt, dass dieser so schnell wie möglich in den Wettkampf zurückzukehren kann.
Die wichtigste Regel sollte immer sein: „Der Athlet steht im Mittelpunkt!“
Samstag, 28. Februar 2015
Ernährungsmythen aufgedeckt – Der Einfluss von Eiern auf den Cholesterinspiegel
Es
ist wohl eines der hartnäckigsten Ernährungsmythen - Eier erhöhen den
Cholesterinspiegel und sollten daher nicht regelmäßig gegessen werden. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt, nicht mehr als 2 – 3 Eier pro Woche zu verzehren. Tatsächlich
enthalten Eier einen hohen Gehalt an Cholesterin. Ein Ei enthält je nach Größe
ca. 200 - 300 mg.
Cholesterin
spielt eine wichtige Rolle im Körper. Es ist unter anderem am Aufbau der
Zellmembran, an der Bildung von Hormonen und an der Produktion von Vitamin D
beteiligt. Ein zu hoher Cholesterinspiegel begünstigt allerdings
Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Bei
gesunden Menschen beeinflusst das Nahrungscholesterin allerdings den
Cholesterinspiegel im Blut nur unwesentlich. Den Großteil des benötigten
Cholesterins bildet der Körper selbst. Nur etwa ¼ des Cholesterins stammen aus
der Nahrung. Werden über die Nahrung größere Mengen an Cholesterin aufgenommen,
fährt der Körper einfach die eigene Produktion herunter, um einen angemessenen
Spiegel zu halten. Außerdem wird dann im Darm die Aufnahme von Cholesterin
gebremst. Für gesunde Menschen kann daher Entwarnung gegeben werden. Selbst wer
täglich Eier ist, erhöht damit im Normalfall nicht seinem Cholesterinspiegel.
Das haben inzwischen auch immer wieder Studien belegt.
Samstag, 31. Januar 2015
Schlaf
Jeder
Sportler, der seinen Sport ernsthaft betreibt, weiß wie wichtig gutes und
regelmäßiges Training ist. Leistungssport zu betreiben heißt allerdings mehr
als nur hart zu trainieren. Auch der restliche Alltag muss sich hierbei meist
sehr stark am Sport ausrichten. Einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg
außerhalb vom Training ist Schlaf.
Donnerstag, 25. Dezember 2014
Hilfe, ich kann nicht zunehmen!
Viele,
gerade junge Athleten, haben ein Problem, das beim Großteil der Gesellschaft
wohl eher auf Unverständnis stoßen wird. Sie wollen Gewicht zunehmen, schaffen
es aber nicht ausreichend zu essen. Während vermutlich jeder, der mit seinen
überflüssigen Pfunden kämpft, auf der Stelle mit diesen Athleten tauschen
würde, ist das tägliche Essen für diese Sportler ein echter Kampf.
Das
erste Gespräch sieht in den meisten Fällen so aus:
„Was
muss ich tun um zuzunehmen?“
„Du musst einfach nur
mehr essen!“
„Aber
ich esse doch schon so viel!“
Als
erstes lasse ich den Athleten dann einige Tage lang genau aufschreiben, wieviel
von was er wann isst. Meist ergibt die Auswertung, dass das, was sich für den
Betroffenen bereits nach viel anfühlt, tatsächlich weit unter dem liegt, was er
als Leistungssportler zu sich nehmen müsste, um Gewicht und Muskelmasse
zuzulegen.
Samstag, 29. November 2014
Schulterprobleme entstehen nicht zwangsläufig in der Schulter – Teil 2
In
Teil 1 des Artikels habe ich verschiedene Probleme beschrieben, die zu
Schmerzen in der Schulter führen können.
Oft
ist die Schulter nur das schwächste Glied in der Kette, an der sich die
Symptome letztendlich zeigen. Die Ursache liegt allerdings häufig schon weiter
vorne in der Bewegungskette versteckt.
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Schulterprobleme entstehen nicht zwangsläufig in der Schulter
Schulterschmerzen
gehören wohl zu den häufigsten Problemen bei Baseballspielern und anderen
Wurfsportlern. Daher wird bei diesen Sportarten ein großer Fokus auf die
Gesundheit der Schulter gelegt. Die meisten denken hierbei sofort an das
Training der Rotatorenmanschette mit Kurzhanteln oder Tubings. Eine starke
Rotatorenmanschette ist selbstverständlich wichtig, um den Oberarmkopf stabil in
der Schulterpfanne zu halten.
Viele
Probleme beginnen allerdings schon viel weiter vorne in der Bewegungskette. Die
Schulter ist hier nur das schwächste Glied in der Kette, an dem sich das
Problem letztendlich zeigt.
Montag, 29. September 2014
Das Problem mit frühzeitiger Spezialisierung auf eine Sportart
Wir
leben in einer Leistungsgesellschaft. Das ist nichts Neues. Auch unsere Kinder
werden von diesen gesellschaftlichen Vorgaben immer früher erfasst.
Das
trifft auch auf den Sport zu. Erfolgreich zu sein, nimmt bereits in jungen
Jahren zum Teil absurde Züge an.
Da, wo eigentlich der Spass am Sport im Vordergrund stehen sollte, stehen
inzwischen viel zu oft die Ergebnisse an erster Stelle. Kinder trainieren nach
ähnlichen Programmen wie die Profis und alles wird auf die eine „richtige“
Sportart ausgelegt.
Besonders
schlimm ist diese Situation in den USA, wo sportlicher Erfolg wichtig für ein
Collegestipendium ist. Hier hängt viel Geld bzw. die schulische Karriere vom
Erfolg im Sport ab. Aber auch bei uns nimmt diese Problematik immer weiter zu.
Die Gründe hierfür sind vielfältig und teilweise nur schwer zu lösen. Aber
fangen wir erstmal damit an, warum die frühzeitige Spezialisierung
problematisch sein kann.
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