Jeder
Sportler, der seinen Sport ernsthaft betreibt, weiß wie wichtig gutes und
regelmäßiges Training ist. Leistungssport zu betreiben heißt allerdings mehr
als nur hart zu trainieren. Auch der restliche Alltag muss sich hierbei meist
sehr stark am Sport ausrichten. Einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg
außerhalb vom Training ist Schlaf.
Samstag, 31. Januar 2015
Donnerstag, 25. Dezember 2014
Hilfe, ich kann nicht zunehmen!
Viele,
gerade junge Athleten, haben ein Problem, das beim Großteil der Gesellschaft
wohl eher auf Unverständnis stoßen wird. Sie wollen Gewicht zunehmen, schaffen
es aber nicht ausreichend zu essen. Während vermutlich jeder, der mit seinen
überflüssigen Pfunden kämpft, auf der Stelle mit diesen Athleten tauschen
würde, ist das tägliche Essen für diese Sportler ein echter Kampf.
Das
erste Gespräch sieht in den meisten Fällen so aus:
„Was
muss ich tun um zuzunehmen?“
„Du musst einfach nur
mehr essen!“
„Aber
ich esse doch schon so viel!“
Als
erstes lasse ich den Athleten dann einige Tage lang genau aufschreiben, wieviel
von was er wann isst. Meist ergibt die Auswertung, dass das, was sich für den
Betroffenen bereits nach viel anfühlt, tatsächlich weit unter dem liegt, was er
als Leistungssportler zu sich nehmen müsste, um Gewicht und Muskelmasse
zuzulegen.
Samstag, 29. November 2014
Schulterprobleme entstehen nicht zwangsläufig in der Schulter – Teil 2
In
Teil 1 des Artikels habe ich verschiedene Probleme beschrieben, die zu
Schmerzen in der Schulter führen können.
Oft
ist die Schulter nur das schwächste Glied in der Kette, an der sich die
Symptome letztendlich zeigen. Die Ursache liegt allerdings häufig schon weiter
vorne in der Bewegungskette versteckt.
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Schulterprobleme entstehen nicht zwangsläufig in der Schulter
Schulterschmerzen
gehören wohl zu den häufigsten Problemen bei Baseballspielern und anderen
Wurfsportlern. Daher wird bei diesen Sportarten ein großer Fokus auf die
Gesundheit der Schulter gelegt. Die meisten denken hierbei sofort an das
Training der Rotatorenmanschette mit Kurzhanteln oder Tubings. Eine starke
Rotatorenmanschette ist selbstverständlich wichtig, um den Oberarmkopf stabil in
der Schulterpfanne zu halten.
Viele
Probleme beginnen allerdings schon viel weiter vorne in der Bewegungskette. Die
Schulter ist hier nur das schwächste Glied in der Kette, an dem sich das
Problem letztendlich zeigt.
Montag, 29. September 2014
Das Problem mit frühzeitiger Spezialisierung auf eine Sportart
Wir
leben in einer Leistungsgesellschaft. Das ist nichts Neues. Auch unsere Kinder
werden von diesen gesellschaftlichen Vorgaben immer früher erfasst.
Das
trifft auch auf den Sport zu. Erfolgreich zu sein, nimmt bereits in jungen
Jahren zum Teil absurde Züge an.
Da, wo eigentlich der Spass am Sport im Vordergrund stehen sollte, stehen
inzwischen viel zu oft die Ergebnisse an erster Stelle. Kinder trainieren nach
ähnlichen Programmen wie die Profis und alles wird auf die eine „richtige“
Sportart ausgelegt.
Besonders
schlimm ist diese Situation in den USA, wo sportlicher Erfolg wichtig für ein
Collegestipendium ist. Hier hängt viel Geld bzw. die schulische Karriere vom
Erfolg im Sport ab. Aber auch bei uns nimmt diese Problematik immer weiter zu.
Die Gründe hierfür sind vielfältig und teilweise nur schwer zu lösen. Aber
fangen wir erstmal damit an, warum die frühzeitige Spezialisierung
problematisch sein kann.
Samstag, 30. August 2014
Warum geht es in eurem Trainingsprogramm nicht vorwärts - Teil 2
Die richtige
Zielsetzung:
„Ich
komme irgendwie nicht so richtig weiter im Training.“ Diese Aussage höre ich
regelmäßig, wenn Athleten zu mir kommen. Die erste Frage, die sich dann
aufzwingt, ist: „Was genau ist überhaupt dein Ziel?“
Eine
eigentlich einfache und logische Frage. Hier ergibt sich häufig allerdings
bereits das erste Problem. Nur die wenigsten Sportler können diese Frage
wirklich beantworten. Wenn der Athlet aber schon nicht genau weiß, was er
eigentlich erreichen will, wie soll er dann Fortschritte im Training in die
gewünschte Richtung machen.
Ich
will fitter werden, ich will stärker werden oder ich möchte Fett verlieren,
sind zwar schöne Vorsätze, aber als Zielsetzung sind sie zu unpräzise, um
Fortschritt ordentlich messen zu können.
Mittwoch, 30. Juli 2014
Hört auf zu laufen!
Zunächst
einmal an alle, die laufen oder andere Ausdauersportarten wettkampfmäßig
betreiben oder einfach Spass am Joggen haben. Dieser Artikel ist nicht für Euch
geschrieben! Vielmehr richtet er sich an all diejenigen, die glauben, dass Laufen
notwendig ist, um etwas für seine Gesundheit zu tun oder die durch
das Joggen abnehmen wollen.
Egal, ob es um die Gesundheit des Herz-Kreislaufsystems oder um das Abnehmen
überflüssiger Pfunde geht, Ärzte und Medien empfehlen leider häufig noch immer
regelmäßiges Ausdauertraining als die beste Form der Gesundheitsvorsorge. Diese
Empfehlungen stammen noch aus den vergangenen Jahrzehnten und sind inzwischen
lange überholt. Trotzdem halten sie sich hartnäckig. Es gibt allerdings deutlich
bessere Möglichkeiten gesund zu bleiben und seine körperlichen Ziele zu
erreichen.
Sonntag, 29. Juni 2014
Warum geht es in eurem Trainingsprogramm nicht vorwärts - Teil 1
Wer
neu mit dem Krafttraining beginnt, macht relativ schnell gute Fortschritte.
Früher oder später in der Trainingskarriere kommt allerdings bei fast jedem der Punkt, an dem die Entwicklung stagniert. Dies kann viele Gründe haben. Mit den
folgenden Tipps könnt ihr das nächste Plateau hoffentlich verhindern. Solltet
ihr gerade feststecken, hilft euch die eine oder andere Lösung möglicherweise,
damit es schnell wieder vorwärts geht.
Dienstag, 27. Mai 2014
Ran an die Gewichte!
Krafttraining
ist schon lange nicht mehr nur etwas für Bodybuilder. Im Leistungssport ist es
bereits seit Jahren wichtiger Bestandteil des Trainings. Aber das schöne ist,
dass jeder Mensch, egal welchen Alters oder welchen Fitnesslevels,
Krafttraining betreiben kann. Man benötigt kein besonderes Talent, um stärker zu
werden. Krafttraining bietet zahlreiche positive Effekte. Effekte, die andere
Sportarten nur teilweise bieten können.
Zunächst
einmal - jeder Mensch kann stärker werden, egal in welchem Alter er mit dem Krafttraining
beginnt. Gerade komplett Untrainierte werden sehr schnell Erfolge durch das
Training feststellen können. Nicht jeder hat die genetischen Anlagen, um Weltrekorde
zu brechen. Mehr Kraft aufzubauen bringt jedoch auch sonst viele Vorteile für
den Alltag und stellt eine gute Gesundheitsvorsorge für das Älterwerden dar.
Warum
ist Krafttraining also so wichtig?
Freitag, 28. März 2014
Krafttrainingsmythen
In
der Fitnesswelt kursieren zahllose Mythen und Trainingsweisheiten, die häufig
jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren. Trotzdem halten sie sich
hartnäckig. Aber auch durch ständiges Wiederholen und Weiterverbreiten werden
diese noch lange nicht wahr.
Mit
drei dieser Mythen möchte ich hier aufräumen.
Freitag, 28. Februar 2014
Die Schulter bei Wurfsportlern Teil 3
Nachdem
ich in den letzten beiden Teilen bereits die allgemeinen Anforderungen an die
Schulter bei Wurfsportlern (Teil 1) erläutert sowie Trainingsempfehlungen
zur gezielten Kräftigung der Schulter (Teil 2) gegeben habe, möchte ich die
Serie damit abschließen, wie ich bestimmte Übungen für Wurfsportler
modifiziere, bzw. welche Übungen ich aus Sicherheitsgründen lieber komplett
weglasse.
Jeder
Trainer/Sportler muss natürlich für sich selbst eine Risikoabschätzung
vornehmen, ob bestimmte Übungen für ihn in Frage kommen oder nicht.
Hier
sind meine Gedanken zu dem Thema:
Dienstag, 28. Januar 2014
Die Schulter bei Wurfsportlern Teil 2
In
Teil 1 des Artikels habe ich bereits einen Überblick über die Besonderheiten
der Schulter bei Wurfsportlern gegeben. In Teil 2 geht es nun um allgemeine Trainingsempfehlungen.
Durch
die ständige einseitige Belastung des Werfens treten bei den Athleten häufig
die gleichen körperlichen Veränderungen und Probleme auf.
So
kann man im Verlaufe einer Saison beobachten, wie bei Pitchern die
Außenrotation der Schulter deutlich zunimmt, wodurch die Schulter an Stabilität
verliert. Gleichzeitig nimmt die Innenrotation ab. Das führt dazu, dass die
fehlende Bewegung durch das Schulterblatt kompensiert werden muss, welches
hierdurch aus seiner natürlichen Bewegung gezogen wird und außerdem der Oberarmkopf aus der Schulterpfanne nach vorne rutscht. Dies lässt sich auch
durch entsprechendes Training während der Saison nur bedingt verhindern, da das
Volumen der Würfe das der Schulterübungen deutlich übersteigt.
Trotzdem
sollte das Training während der Saison natürlich weitergeführt werden, um die
Verschiebung des Gleichgewichtes zwischen Außen- und Innenrotation zumindest zu
begrenzen.
Sonntag, 29. Dezember 2013
Die Schulter bei Wurfsportlern Teil 1
Als
Strength and Conditioning Coach im Baseball liegt einer meiner Hauptfokuspunkte
auf der Gesundheit der Schulter. Denn wenn ein Spieler nicht werfen kann, kann
er kein Baseball spielen. Die Schulter ist eines unserer beweglichsten Gelenke
und bei einem Wurfsport wie Baseball gleichzeitig auch eines der am meisten
beanspruchten. Gerade die gute Beweglichkeit macht die Schulter sehr
empfindlich. Die Schulterpfanne ist im Verhältnis zum Oberarmkopf relativ klein
und kann nur wenig Stabilität geben. Die Aufgabe, den Arm in der Schulterpfanne
zentriert zu halten, übernimmt daher hauptsächlich die Muskulatur.
Wenn
man sich die recht kleinen Muskeln der Rotatorenmanschette anschaut, die den
Oberarmkopf hierbei halten, versteht man, warum diese möglichst optimal
arbeiten sollten.
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