Nichtsdestotrotz
ist Ernährung in meinen Augen einer der entscheidendsten Punkte für unsere
Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Viele Krankheiten unserer Wohlstandsgesellschaft
lassen sich nach aktuellem Stand der Forschung auf unsere Ernährung
zurückführen. Die Nahrung ist nicht nur der Treibstoff für unseren Körper,
sondern liefert auch die Bausteine, aus denen sämtliche Zellen unseres Körpers
gebildet werden. Den Spruch: „Du bist, was du isst.“ kann man also durchaus
wörtlich verstehen.
Mittwoch, 27. Januar 2016
Montag, 28. Dezember 2015
So erreichst du dein Ziel
Egal,
ob Leistungssportler, erfolgreiche Geschäftsleute oder andere Menschen, die es
geschafft haben ihren Traum zu leben; sie alle haben etwas gemeinsam. Sie haben
klar definierte Ziele.
Im
Leistungssport ist das etwas völlig Selbstverständliches. Die persönlichen
Ziele sind natürlich von Sportler zu Sporter unterschiedlich, aber um es einmal
auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen: In der Regel ist es das
oberste Ziel zu gewinnen oder persönliche Bestleistungen zu erzielen. Natürlich
ist das jetzt sehr vereinfacht. Aber dieses persönliche Ziel ist der Antrieb,
jeden Tag wieder ins Training zu gehen und alle Qualen und Entbehrungen auf
sich zu nehmen. Letztendlich ist das Ziel auch der Gradmesser, um zu kontrollieren,
ob man erfolgreich war oder nicht.
Sonntag, 29. November 2015
Individualisieren von Trainingsprogrammen
Jeder
Mensch hat unterschiedliche Gründe und Ziele, warum er trainiert. Auch sind die
persönlichen und körperlichen Voraussetzungen jedes Athleten unterschiedlich. Ein
Trainingsprogramm ist deshalb auch immer etwas sehr Individuelles und sollte speziell
auf die Anforderungen des Trainierenden abgestimmt sein. Diese
Erwartungshaltung sollte jeder Trainierende dementsprechend auch an seinen
Trainer oder an sein Programm stellen. Schließlich bezahlt er in der Regel
genau hierfür.
Um
ein Trainingsprogramm für einen Sportler zu schreiben, muss der Trainer
natürlich erst einmal die genauen Anforderungen der jeweiligen Sportart kennen. Ein Fussballspieler hat z. B. andere Anforderungen als ein Baseballspieler oder
ein Eishockeyspieler.
Jede
einzelne Sportart beansprucht den Körper auf andere Art und Weise und hat ebenso
seine typischen Verletzungsgefahren. Sowohl für die Leistungssteigerung, als
auch für den körperlichen Ausgleich und die Verletzungsprophylaxe ist dieses
Wissen unabdingbar. Auch wenn es immer Bestandteile in jedem Trainingsplan gibt, die mehr oder weniger allgemeingültig sind, unterscheidet sich die Übungsauswahl und die Herangehensweise je nach Sportart teilweise doch deutlich.
Freitag, 30. Oktober 2015
Wie oft am Tag sollte ich essen?
Dieses
Mal behandele ich wieder ein Thema, zu dem mich viele meiner Athleten befragen.
„Wie oft am Tag sollte ich essen?“
Lange
Zeit lautete die grundsätzliche Empfehlung: „Iss mindestens alle drei Stunden, damit
der Körper durchgehend mit Energie versorgt wird und der Stoffwechsel aktiv bleibt!“
Das bedeutet für die meisten Menschen 5 – 6 Mahlzeiten über den Tag verteilt.
Ist
diese Empfehlung immer noch gültig? – Jein!
Ernährung
ist etwas sehr Individuelles. Eine pauschale Empfehlung für jeden zu geben ist
daher fast unmöglich. Als erstes kommt es einmal auf das Ziel der jeweiligen
Person an. Wenn jemand abnehmen möchte, benötigt er in der Regel andere
Empfehlungen, als jemand, der Gewicht zunehmen möchte. Hierzu gleich mehr.
Des
Weiteren spielen auch die persönlichen Präferenzen und Lebensgewohnheiten eine
entscheidende Rolle bei der Mahlzeitenfrequenz. Wer im Job stark eingespannt
ist, hat möglicherweise überhaupt nicht die Möglichkeit, alle drei Stunden zu
essen oder kann dies nur mit großem zusätzlichem Aufwand umsetzen. Wie bei fast
allen Ernährungs- und Trainingsempfehlungen funktioniert auf Dauer jedoch nur
das, was für den Betroffenen ohne extremen Aufwand umsetzbar ist. Diese
Umstände sollten bei der Beratung daher auf jeden Fall berücksichtigt werden.
Montag, 28. September 2015
Training für einen stabilen Rumpf Teil 3
Im
dritten und letzten Teil der Serie zum Thema Rumpftraining zeige ich drei
Übungen aus der Kategorie der Anti-Rotations-Übungen. Also Übungen, bei denen
der Rumpf die Aufgabe hat, Rotation gegen eine von außen einwirkende Last zu
verhindern. Diese Funktion ist sowohl für Sportler aus Rotationssportarten, als
auch für den normalen Alltag wichtig. Die Lendenwirbelsäule ist nur für einen sehr
eingeschränkten Grad an Rotation ausgelegt (ca. 5°). Wird diese immer wieder an
den Anschlag gebracht, entstehen schnell Rückenprobleme. Eine gut stabilisierende
Rumpfmuskulatur ist hier der beste Schutz.Donnerstag, 27. August 2015
Training für einen stabilen Rumpf Teil 2
Nach
dem allgemeinen Überblick zum Training des Rumpfes in Teil 1 schauen wir uns
dieses Mal einige der Übungen genauer an, die wir regelmäßig in unseren
Trainingsprogrammen bei STEMP Performance verwenden. Ich behandle in diesem Teil Übungen, die eine
Überstreckung der Wirbelsäule (Extension) verhindern bzw. aktiv einen gewissen
Grad an Beugung (Flexion) erzeugen.
Freitag, 31. Juli 2015
Training für einen stabilen Rumpf
Rumpftraining
(Coretraining) ist eines der großen Schlagworte der letzten Jahre in der
Fitnessindustrie. Leider wird bei diesen Trendthemen auch schnell über das
Ziel hinausgeschossen. Wer einigen Werbeslogans Glauben schenken will, findet
im Coretraining die Lösung aller seiner körperlichen Probleme. So werden zum
Teil die verrücktesten Übungen und Geräte entwickelt und vermarktet, um auf den
Zug mit aufzuspringen. Rumpftraining ist sicher nicht das Wundermittel für alle
körperlichen Probleme. Es ist wie so oft nur ein Teil des Puzzles. Das Training
der Rumpfmuskulatur gehört für mich zu einem ausgewogenen Trainingsprogramm aber
selbstverständlich dazu. Allein durch Grundübungen, wie Kreuzheben und
Kniebeugen, wird die Rumpfmuskulatur meiner Meinung nach nicht ausreichend
trainiert, auch wenn sie dabei unbestritten involviert ist. Dass Rumpftraining auch
nicht nur ein Aneinanderreihen verschiedener Bauchübungen ist, versuche ich hier
zu erklären. Daher beginne ich an dieser Stelle eine Serie, in der ich mit dem
ersten Teil eine kurze Einführung und Übersicht zum Thema Rumpftraining gebe.
In den folgenden Artikeln werde ich dann verschiedene Übungen zeigen und
erklären, die ich aktuell in meinen Trainingsprogrammen verwende.
Dienstag, 30. Juni 2015
Ernährungsmythen aufgedeckt – Die Wahrheit über Fett
Fett galt lange Zeit als der Dickmacher schlechthin und wurde außerdem für viele Zivilisationserkrankungen verantwortlich gemacht. Wie immer mehr Studien in den letzten Jahren aber zeigen, ist der schlechte Ruf, der Fett anhängt, übertrieben und in vielen Fällen auch unbegründet. Ist Fett also schädlich für uns? Gibt es gutes und böses Fett? Und macht uns Fett in der Nahrung fett? Diese Fragen behandle ich in diesem Artikel.
Freitag, 29. Mai 2015
Rehabilitieren von Beinbeugerverletzungen
Verletzungen
der Beinbeugemuskulatur (ischiocrurale Muskulatur; umgangssprachlich wird oft auch
das englische Wort Hamstrings verwendet) gehören zu den häufigeren Verletzungen
bei Leistungssportlern, die in ihrer Sportart Sprinten, Springen oder andere
schnellkräftige Bewegungen aus den Beinen ausführen müssen. Athleten, die
einmal mit den Beinbeugern Probleme hatten, bekommen diese teilweise nur schwer
in den Griff und laborieren immer wieder an Verletzungen in diesem Bereich
herum.
Aus
diesem Grund zeige ich in diesem Beitrag einige Strategien und Übungen, mit
denen wir die Rehabilitation von Beinbeugerverletzungen unterstützen können.
Donnerstag, 30. April 2015
Zu wenig Zeit zum Trainieren?
Wenn
ich die häufigste Begründung nennen sollte, warum Menschen nicht trainieren,
dann ist es ohne lange nachzudenken diese:
„Ich
würde ja gerne trainieren, aber ich habe einfach zu wenig Zeit!“
Nachdem
zu wenig Zeit haben wohl ein immer größer werdendes Phänomen in unserer
Gesellschaft darstellt, will ich ein paar Strategien aufzeigen, wie man trotz vollem
Zeitplan das Training in seinem Alltag unterbringen und die vorhandene
Trainingszeit effizienter nutzen kann.
Dienstag, 31. März 2015
Richtiger Umgang mit Verletzungen aus der Sicht des Trainers
Verletzungen sind leider ein fester Bestandteil im Leistungssport. Dies können Verletzungen aufgrund von Überlastung genauso wie Verletzungen durch ein einmaliges Trauma sein.
In jedem Fall stellt eine Verletzung eine Herausforderung für den Verein, die Trainer und vor allem für den betroffenen Athleten dar. Genau darum geht es in diesem Artikel. Ich gehe nicht auf spezifische Verletzungen ein, sondern möchte allgemein einige wichtige Punkte behandeln und Tipps geben, wie man am besten mit Verletzungen umgeht und den verletzten Athleten bestmöglich unterstützt, dass dieser so schnell wie möglich in den Wettkampf zurückzukehren kann.
Die wichtigste Regel sollte immer sein: „Der Athlet steht im Mittelpunkt!“
Samstag, 28. Februar 2015
Ernährungsmythen aufgedeckt – Der Einfluss von Eiern auf den Cholesterinspiegel
Es
ist wohl eines der hartnäckigsten Ernährungsmythen - Eier erhöhen den
Cholesterinspiegel und sollten daher nicht regelmäßig gegessen werden. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt, nicht mehr als 2 – 3 Eier pro Woche zu verzehren. Tatsächlich
enthalten Eier einen hohen Gehalt an Cholesterin. Ein Ei enthält je nach Größe
ca. 200 - 300 mg.
Cholesterin
spielt eine wichtige Rolle im Körper. Es ist unter anderem am Aufbau der
Zellmembran, an der Bildung von Hormonen und an der Produktion von Vitamin D
beteiligt. Ein zu hoher Cholesterinspiegel begünstigt allerdings
Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Bei
gesunden Menschen beeinflusst das Nahrungscholesterin allerdings den
Cholesterinspiegel im Blut nur unwesentlich. Den Großteil des benötigten
Cholesterins bildet der Körper selbst. Nur etwa ¼ des Cholesterins stammen aus
der Nahrung. Werden über die Nahrung größere Mengen an Cholesterin aufgenommen,
fährt der Körper einfach die eigene Produktion herunter, um einen angemessenen
Spiegel zu halten. Außerdem wird dann im Darm die Aufnahme von Cholesterin
gebremst. Für gesunde Menschen kann daher Entwarnung gegeben werden. Selbst wer
täglich Eier ist, erhöht damit im Normalfall nicht seinem Cholesterinspiegel.
Das haben inzwischen auch immer wieder Studien belegt.
Samstag, 31. Januar 2015
Schlaf
Jeder
Sportler, der seinen Sport ernsthaft betreibt, weiß wie wichtig gutes und
regelmäßiges Training ist. Leistungssport zu betreiben heißt allerdings mehr
als nur hart zu trainieren. Auch der restliche Alltag muss sich hierbei meist
sehr stark am Sport ausrichten. Einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg
außerhalb vom Training ist Schlaf.
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