Donnerstag, 15. Oktober 2026

Die einfachste Übungsprogression, die fast jeder übersieht

 


Progression ist ein wichtiger Bestandteil im Training, um langfristig erfolgreich zu sein. Bei Progression denkst du wahrscheinlich als erstes daran, mehr Gewicht bei einer Übung zu benutzen oder dass die Sätze und Wiederholungen angepasst werden.

Aber nicht nur über diese Parameter lässt sich das Training steuern und entweder schwieriger oder wenn nötig auch mal einfacher machen. 

Auch über die Ausführungsvarianten lassen sich einzelne Übungen progressieren oder eben auch regressieren.

Es macht nämlich durchaus einen Unterschied, ob wir eine Übung liegend, sitzend, stehend oder halbkniend bzw. im Ausfallschritt machen. 

Je mehr Gelenke an einer Bewegung beteiligt sind, desto mehr Freiheitsgrade gibt es, die während einer Übung kontrolliert werden müssen. Also selbst wenn Gelenke vielleicht nicht aktiv an einer Bewegung beteiligt sind, müssen sie trotzdem stabilisiert werden, damit wir eine Bewegung sauber ausführen können. 

Nehmen wir mal als Beispiel das Schulterdrücken. Wenn wir während der Übung sitzen, dann gibt es nicht viele Gelenke, die zwischen den die Bewegung ausführenden Gelenken, also Schultern und Armen, und unserem Hintern sind. Hier müssen wir uns also relativ wenig Gedanken um Stabilität und Ausweichbewegungen machen. Wenn wir die gleiche Bewegung aber im Stehen ausführen, dann haben wir auf einmal eine ganze Reihe mehr Gelenke zwischen der eigentlichen Bewegung und unserem Fixpunkt, dem Boden. Jedes dieser Gelenke müssen wir koordinieren, damit sie stabil bleiben und nicht ausweichen, aber auch damit sie nicht ungewollt mithelfen, indem sie Schwung geben oder durch eine Ausweichbewegung den Körper in eine “einfachere” Position bringen.
Mehr Freiheitsgrade fordern die Koordination und die Stabilität des Trainierenden stärker heraus.

Genauso geht es natürlich auch andersherum. Wenn ein Athlet Probleme bei der Ausführung einer Übung hat, können wir ihm die Übung erleichtern, indem wir Gelenke oder anders gesagt Freiheitsgrade aus der Bewegung rausnehmen.

 

Donnerstag, 23. Juli 2026

Wie oft solltest du deinen Trainingsplan wechseln?

 


Manche Menschen trainieren immer nach dem gleichen Trainingsplan für Monate oder sogar Jahre. Andere wechseln ihren Trainingsplan dafür gefühlt jede Woche. Beides sind natürlich Extreme, bei denen du dich vielleicht jetzt nicht angesprochen fühlst, aber den genauen Zeitpunkt zu treffen, wann es am besten ist, etwas im Training zu ändern, ist ja trotzdem nicht so einfach.
Weil es ist ja schon so, dass wir unseren Plan nicht die ganze Zeit wechseln sollten, wenn wir Erfolg haben wollen, genauso wie wir einen Plan nicht zu lange machen sollten, weil sonst irgendwann keine Anpassung mehr erfolgt.


In der Regel sagt man ja, dass vor allem Anfänger mit einem Trainingsplan längere Zeit Fortschritte machen können als fortgeschrittene Trainierende.

Freitag, 15. Mai 2026

Kreatin – Was kann es wirklich?

 


Als ich als junger Athlet das erste mal von Kreatin gehört hab, da hatte das ganze noch so ein bisschen was mysteriöses. Darf man das nehmen oder ist das schon Doping und ist es vielleicht schlecht für den Körper?

Nachdem es schon so viele Videos zum Thema Kreatin gibt, hätte ich nicht gedacht, dass ich dieses Video hier mache, aber es ist tatsächlich eine der Fragen, die ich am häufigsten von Athleten über Nahrungsergänzungsmittel gestellt bekomme. So wie mir als jungem Athleten damals geht es heute immer noch vielen Trainierenden. Egal ob Trainingsanfänger oder Leistungssportler, es gibt leider immer noch viele Missverständnisse und Unsicherheiten in Bezug auf Kreatin. 

Deswegen rolle ich das Thema nochmal auf und versuche, für ein bisschen mehr Klarheit zu sorgen.


Was ist Kreatin und was macht es in unserem Körper? 

Was kann Kreatin und was kann es nicht? 

Hat Kreatin Nebenwirkungen?

Und natürlich - Solltest du Kreatin nehmen und wenn ja wie und wie viel?

 

Donnerstag, 8. Januar 2026

Die Top 6 Ernährungsgrundsätze - Gesund Abnehmen ohne Hunger

 


Egal ob du abnehmen willst oder dich einfach nur gesund ernähren willst. Die Grundlagen der Ernährung sind eigentlich gar nicht so kompliziert. Das heißt natürlich nicht, dass die Umsetzung immer einfach ist. Aber wir müssen aus unserer Ernährung jetzt auch keine Wissenschaft machen, um erfolgreich zu sein, auch wenn wir jeden Tag wieder mit neuen Tipps und vermeintlichen Superfoods mit angeblich krasser Wirkung bombardiert werden. Im Gegenteil, je einfacher wir es halten, desto größer sind unsere Erfolgschancen. Deswegen ist es mein Ziel, dir zu helfen, die großen Hebel umzulegen, die auch den größten Effekt haben, anstatt deine Energie damit zu verbringen, an den kleinen Schrauben zu drehen, die vielleicht cool und fancy klingen, aber die wenn überhaupt nur einen geringen Einfluss haben.


Deswegen habe ich hier kurz und kompakt die wichtigsten Punkte für eine gesunde Ernährung zusammengestellt, die ich selbst mit meinen Athleten und Kunden erfolgreich seit Jahren anwende.