Dienstag, 1. Dezember 2020

Recovery (Video)

Wir alle sind auf der Suche nach Möglichkeiten, um unser Training zu optimieren. Wir versuchen noch ein paar Prozente mehr aus unserem Trainingsplan herauszukitzeln und kaufen Supplemente um unsere Leistungsfähigkeit zu steigern.

Dabei übersehen wir oft die „Lowest hanging fruit“ für unseren Fortschritt. Die Stunden, die wir mit Training verbringen, sind nur ein Bruchteil der Stunden, die wir pro Woche zur Verfügung haben. Was wir in der Zeit außerhalb des Trainings machen, hat daher einen großen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit und unseren Fortschritt.

Wir können langfristig nur so hart trainieren, wie unser Körper die Belastung auch regenerieren kann. Um mehr aus dem Training herauszuholen, sollten wir also als erstes einen Blick auf die Recovery zwischen den Trainingseinheiten werfen. Unser Verhalten außerhalb des Trainings hat vermutlich bei den meisten Menschen einen größeren Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit, als die Optimierung des Trainingsplanes. Bevor wir anfangen an den kleinen Schaltern zu drehen, sollten wir erst einmal die großen Hebel umlegen, die den größten Effekt auf unseren Fortschritt haben:

- Schlaf

- Ernährung



Freitag, 27. November 2020

Verschwende deine Zeit nicht beim Warmup

Das Aufwärmen vor dem Krafttraining ist für viele nicht viel mehr als ein notwendiges Übel. Schließlich ist man ja gekommen um schwere Gewichte zu bewegen. Deswegen ist es wohl auch einer der am meisten vernachlässigten Bereiche im Training. Ein paar Minuten auf einem Cardiogerät und dann noch ein bis zwei Warmupsätze bevor es in die erste Übung geht, sehen viele Trainierende als ausreichende Vorbereitung für das Training an. Wenn ihr auch zu diesen Menschen gehört, dann verschenkt ihr viel Potential. Anstatt 15 Minuten auf einem Cardiogerät zu „verschwenden“ um sich aufzuwärmen, lässt sich in der gleichen Zeit ein Warmup durchführen, dass deutlich effizienter ist.



Freitag, 7. August 2020

Stärker durch externen Fokus

 

Coaching besteht immer aus irgendeiner Art von Kommunikation. Wenn du ein Trainer bist, dann kennst du sicher die Situation, dass das was du sagst nicht immer genauso beim Athleten ankommt wie du es gemeint hast. Wie ein Athlet das Gesagte versteht, hängt immer von dessen eigenen Erfahrungen ab. Wir versuchen das, was wir hören, in Kontext mit dem zu bringen was wir bereits kennen, um es einzuordnen und zu verstehen. Wir erzeugen aus dem Gesagten in unserer Vorstellung Bilder, die für uns Sinn machen. Daher ist es für jeden Trainer besonders wichtig, so effizient wie möglich mit den Athleten zu kommunizieren. Dabei hilft es natürlich unsere Athleten so gut wie möglich zu kennen, um zu wissen, wie wir diese am besten erreichen.